Grunddaten
| Name | Marianne Wagner |
| Alias | Lola (stellt sich auch nur noch so vor) |
| Erschaffen | 15.09.15 |
| Status | Kind |
| Clan | Gangrel |
| Generation | 10 |
| Sire | Albert Spatz (Unfreiwillige Erschaffung von der Melizia Angelorum) |
| Mentor | Marius Weißfell |
Charakter
| Wesen | Rebell/Abweicher |
| Verhalten |
Hauptsächlich
Unteraspekte
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| Auftreten |
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| Nachteile |
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Disziplinen
| Gestaltwandel | 2 |
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Tierhaftigkeit |
1 |
| Seelenstärke | 1 |
Attribute
| Menschlichkeit | 5 |
| Willenskraft |
7 |
| Blutpunkte | 14 |
| Robustheit | 11 |
| Zähigkeit | 5 |
| Angriffswert | 2 mit Klauen 4 |
| Verteidigungswert | 2 |
Menschliche Vergangenheit
| Menschlicher Geburtstag | 01.02.1990 |
| Beruf | Lehrerin |
| Familienstand | Verheiratet mit Markus Wagner |
| Lebende Familienmitglieder |
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| Prägende Ereignisse als Mensch |
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Kind vom Clan Gangrel
| Blutlinie |
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| Erschaffung |
Erzwungen durch die Melitia Angelorium, mit dem Blut von Albert Spatz. Daher verschweigt sie dies auch, da sie nie richtig erwählt wurde. Sie betrachtet dies eher als "Schandfleck". |
| Angriffstier |
Schneeleopard |
| Fluchttier | Schleiereule |
| Tiermerkmal | Fell auf dem linken Handrücken (Raserei) |
| Softe Trigger |
Je nach Tagesverfassung sind sie unterschiedlich schlimm ausgeprägt, aber sie reagiert krasser auf sie aber ohne in Raserei oder Rötschreck zu verfallen, außer es kommt viel zusammen:
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| Raserei Trigger |
Dies ist auch einen Prägung durch ihre Schaffung, da sie in einem Labor gezeugt wurde und ihr menschlicher Tod durch einen Arzt durchgeführt wurde. |
| Rötschreck Trigger |
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| Jagdtmethode |
Das was her geht, aber sie hat eine besondere Freude Arschlöcher brutal und ausdauernd, zu jagen (auch sadistische Züge), damit sie diese Personen vom Jäger zum Gejagten werden und wissen wie es sich anfühlt hilflos zu sein. Am Ende gibt sie ihnen immer mit, dass wenn sie irgendwem von dieser Begegnung erzählen, sie wieder kommt und das Ganze von vorn los geht. Von Marius hat sie gelernt, wie man Personen effektiv verschwinden lässt ohne Spuren zu hinterlassen.
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| Einfluss |
Sie hat keinen richtigen Einfluss, sie kennt einfach nur jemanden:
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| Gouhle |
Sie guhtl sich Vorzugsweise gern zwei Tierarten:
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| Kapital |
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| Aktueller Wohnsitz |
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Vergangenheit in München
| Mentoren | Marius Weißfell, Gregor Weißfell, Salome Victor |
| Aufenthalt | Im "Hain der Tränen" im Ebersberger Forst |
| Rudel |
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| Geschichte in der Zeit aus München | Siehe Leben im Hain |
Verbindungen zu anderen Kainskindern
| Marius Weißfell |
extrem positiv | Erster und für sie Einziger wahrer Mentor |
| Gregor Weißfell |
Hassliebe |
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| Salome Victor |
Positiv |
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| Rene Faver/ Sebastian Schober | Positiv |
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| Lucien Morel | Negativ |
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| Varenne Ardent |
Neutral (früher positiv) |
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| Renarde Féroce | Positiv |
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Ziele
Welche Ziele hat der Charakter?
- Marius stolz machen und einen Platz in seinem Rudel haben
- Vampir sein genießen und das so gut es geht
- Sie will Neonat sein und damit „frei“
Welchen Status will er erreichen?
- Neonat
- Erfolgreich gejagtes Kind, um endlich ein echter Gangrel zu sein
Was möchte der Charakter verwirklichen?
- Be wild and free
Was könnte deinem Charakter dabei im Weg stehen?
- Sämtliche Regeln der Gesellschaft die man wohl oder übel in Kauf nehmen muss um zu überleben.
- Vernichtung, daher wird sie auch eher kuschen und sehr vorsichtig sein wem sie ihre echte Meinung sagt, muss sie auch danach aber dann hat sie keinen Sire mehr dem sie verpflichtet ist -> Marius hat sie gut gelehrt und ihr Tremer „Vormund“ zeigte ihr oft, was passiert, wenn man seine Schnauzte im falschen Moment aufreißt (Idiot)
- Marius will sie keinen Ärger machen
Präludium
Wenn Freunde Marina beschreiben sollten, würden sie sagen, dass sie eine Frau war auf die man sich verlassen konnte. Zu ihren Schülern war sie Streng aber Fair. Die Rasselbande hatte sie, gut im Griff. Ebenso war sie eine sehr liebende Ehefrau. Allerdings hatte sie definitiv die Hosen in der Beziehung an. Sie bekam immer was sie wollte, aber so, dass ihr Mann immer der Ansicht war, dass es genau so richtig war, dass sie das was sie begehrte bekam. Beide hatten ein gutes Einkommen. Daher konnten sie sich die schicke 4-Zimmer Wohnung mit Dachterrasse in Aubing leisten. Eines schönen Morgens las Marina die Annonce in der Zeitung, die für Freiwillige warb, die gesucht wurden für ein Forschungsprojekt im Bereich der Krebsforschung. Da ihre Mutter an zu spät entdeckten Brustkrebs gestorben war, bewarb sie sich und wurde auch prompt genommen. Solche Projekte wollte sie fördern, zudem hatte sie hier die Chance, selbst mitzuwirken. Als sie dann dort war schnappte die Falle zu. Es stellte sich heraus, dass sie und die anderen Mitbewerber ihrer Freiheit beraubt wurden, um Geiseln einer Terror Gruppe zu sein. Nach und nach verschwanden auch noch einige von Ihnen und tauchten nie wieder auf. Das einzige was sie immer wieder hörte waren schauerliche Schreie die durch die Hallen der Einrichtung bis hin zu ihrer kleinen Zelle drangen. Marina hatte unglaubliche Angst. Die Personen die hier ihr Unwesen trieben warn förmlich Besseren von dem was sie Taten. Nach einigen Tagen glaubte sie sicher zu wissen, dass sie Experimente mit Ihnen durchführten, da sie einmal eine Stimme ihres Zellenkollegens erkannte, der völlig wirres Zeug von sich gab. Er wollte Blut trinken. Was auch immer sie dem armen Kerl angetan hatte, er tag ihr schrecklich leid. Sie wusste, wenn die Polizei sie nicht rechtzeitig finden würde, würden sie sicher auch sie eines Tages aus ihrer Zelle hohlen, um ihr diverse Schandtaten anzutun.
So kam es dann auch. Sie zerrten sie aus ihrer Zelle. Kampflos würde sie das nicht über sich ergehen lassen. Also Biss sie ihren Peiniger in den Arm, so dass er Blutete, damit bekam sie ihre Hand frei. Erneut griff sie mit einem Schwinger an der die Schläfe des Mannes treffen sollte. Leider verfehlte sie Ihn und er hatte sie wieder in seiner Gewalt. Tretend und laut schreiend, zerrte er sie weiter in einen großen Raum. Wo er sie unter großer Gegenwehr an einen Tisch schnallte. Als er fertig war und sie sich nicht mehr wehren konnte, zog er ein Messer hervor und schnitt ihr unter einem lauten Schmerzensschrei die Pulsadern auf. Langsam floss ihr Lebenssaft aus ihr heraus und konnte nicht verhindern, dass ihre Welt schwarz wurde. Das nächste an was sie sich erinnerte war ein starker Druck auf ihren Lippen, der Geschmack von einer warmen eisenhaltigen Flüssigkeit in ihrem Mund und dann der ultimative Kick! Je mehr sie von der Flüssigkeit in sich aufnahm desto mehr kam ihre Lebensenergie zurück. Sie wusste nicht wie knapp sie dem Tod entrungen war, aber es war ihr egal. Sie wollte mehr davon. Mehr von dem Feuer das durch ihre Venen ran und ihr das Gefühl von brennendem Leben einhauchte. Es fühlte sich an als würde sie in ein tiefes Wasser geworfen in dem Sie beinahe ertrunken war und nun kostete sie wieder von der so notwendigen Luft und sog alles in sich ein, damit sie dem Tod noch einmal von der Schippe springen konnte. Dann wurde ihr das Handgelenk an dem sie saugte entrissen und zurück blieb ein unsäglicher Durst! Sie konnte den Finger nicht darauf legen nach was es ihr verlangte, bis ihr ein großbewachsener Mann - hätte sie einen klaren verstand gehabt, wäre ihr aufgefallen, dass es ihr Peiniger gewesen war - einen Blutbeutel zuwarf. Ohne darüber nach zu denken Biss sie in den Plastikbeutel und saugte gierig die rote Flüssigkeit heraus. Nach einem weiteren legte sich der Durst und der Nebel in ihrem Kopf legte sich. Mit großem Entsetzten begriff sie, was gerade geschehen war. Sie blickte sich mit Schreck geweiteten Augen ihm Raum um und sah einen Mann. Sein Handgelenk blutete noch. Kurz prägte sich sein Gesicht in ihren Geist ein. Dann traf sie die Tatsache, dass sie Blut getrunken hatte und nicht nur das, die Schweine hatten sie beinahe umgebracht. Der glatzköpfige Mann vor ihr hatte mit der aufflammenden Wut nicht gerechnet und war nun völlig unvorbereitet als Marina ihn mit heißer Wut ansprang und zu Boden riss. Mehrfach prügelte sie auf ihn ein. Bevor ihr jemand, unter großen Schmerzen etwas durch den Rücken in ihr Herz rammte. Dann erstarrte sie und viel nach hinten um. Sie spürte noch wie sie über den Boden weggeschliffen und irgendwo abgelegt wurde. So lag sie dort im Nirgendwo und war völlig unfähig sich auch nur im entferntesten Bewegen oder Denken zu können.
Irgendwann, sie wusste nicht wie viel Zeitvergangen war, zog jemand an ihr und versuchte sie auf die Füße zu stellen. Sie viel wie ein Wassersack nach vorne um. Irgendwer fing sie auf. Nach unbestimmter Zeit wurde sie an Händen und Füßen aus ihrer Zelle getragen. Am Ende landete sie wieder auf einem Tisch an dem sie festgeschnallt wurde. Es wurde laut diskutiert, über was konnte sie durch den dicken Nebel der ihren kompletten Geist füllte, nicht fassen. Irgendwann wurde sie wieder irgendwo hingetragen und auf dem Boden abgelegt. Es wurde ruhig um sie herum.
Plötzlich entfernte jemand unter Schmerzen den Pflock aus ihrer Brust. Als würde über sie eine Welle brechen traf sie die Realität, die Wut und der Hunger auf einmal. Sie sprang schreiend die ihr am nächsten stehende Person an. Sie wollte nur noch Blut trinken, sie hatte so einen Durst. Angetrieben vom Hunger und einer rasenden Wut in ihrem Bauch versuchte sie ihre Reißzähne in das nächst beste Opfer zu rammen. Der versuch wurde aber innerhalb von kürzester Zeit vereitelt. Gefühlt bekam sie mit einer Stahlfaust eine in ihren Magen gedonnert. Mit einer unglaublichen Wucht wurde sie 2 Meter durch die Luft geworfen, kaum als sie auf dem Boden aufschlug sprangen zwei Personen auf sie. Plötzlich begann einer zu singen und je länger er sang desto ruhiger wurde sie. Der Hunger war immer noch vorhanden aber die unbändige Wut verschwand. „Durst“ war das einzige Wort was sie ihnen zu hauchte als die Stimme verstummte. „Warte“ war der einzige Befehl den sie auf ihre Bitte bekam. Also wartete sie.
Langsam wurde sie sich ihrer Umgebung bewusst. An ihrer Seite kniete ein Mann mit einem Kopftuch, Bart und einem roten Auge. Letzteres war nicht irgendwie tätowiert, sondern es wirkte wie ein Tierauge. Da er der nächst stehende war erkundigte sie sich wo sie war. Sie bekam eine kurze Antwort die ihr leider nicht viel weiter half. Irgendwo in München. Sie wollte einfach nachhause und sie hatte immer noch diesen unstillbaren Durst. Als hätte jemand ihre Gedanken gelesen kam eine Frau mit roten Haaren zu ihr und gab ihr einen Kelch aus Glas der gefüllt war mit einer roten Flüssigkeit. Eine innere Stimme in ihr wusste sofort was es war und dass es ihren Durst stillen konnte.
Gierig sog sie die rote Flüssigkeit in sich auf. Ein, zwei oder auch drei Gläser später lichtete sich letztendlich der Nebel in ihrem Geist. Was war passiert?
Der Mann half ihr auf die Füße. Fast etwas grob schob er sie zur Seite und taxierte sie durch den Raum in eine ruhige Ecke. Dort setzten sie sich. Diese eine Frage schoss ihr wieder durch den Kopf: „Was war passiert?“
Als sie ihn sich genauer ansah bemerkte sie auch, dass sein linker Arm einbandagiert war und an diversen Stellen Fell mit eingebunden war. Sie sah ihn fest in die Augen und stellte ihre Frage. Was war passiert. Diese drei Wörter hämmerten hinter ihrer Schläfe. Kühl fragte er sie, ob sie weiß wer sie geschaffen hatte und welchem Clan sie angehörte. Sie hatte keine Ahnung. Einige Augenblicke später, wollte er wissen, ob sie von jemanden Blut getrunken hatte nach dem sie beinahe umgebracht worden war. So gut es ging dachte sie nach. Es dauerte einige Augenblicke in denen sie ihre Erinnerungen durchforstete, bis ihr wieder der Mann mit dem Blutenden Handgelenk einfiel von dem sie, warum auch immer, Blut getrunken hatte. Sie beschrieb ihn so genau wie es ihr eben möglich war. Die Augen des Mannes weiteten sich. Plötzlich vertrieb er alle umstehenden außer einer Frau. Sie diskutierten kurz miteinander, bis er der rothaarigen Frau sagte, dass Spatz derjenige gewesen sein musste, dessen Blut sie bekommen hat. Folglich sie Spatz Kind war. Wieder formulierte sie die Worte die immer noch in ihrem Kopf laut schrien. Was war passiert? Seine Stimme war nun weich und sein Verhalten hatte sich komplett verändert ihr gegenüber. Freundlich erklärte er ihr, dass sie ein gerade eben geschaffener Vampir sei. Ein Kind. Der Mann der ihr Blut gegeben hatte war Spatz und ihr Vater. Marina kannte ihren Vater und dieser hieß mit Sicherheit nicht Spatz.
Völlige Verständnislosigkeit machte sich in ihr breit. Ein Vampir, wie lächerlich. Das waren Spuk Gestalten, um Kindern Angst zu machen oder eine Vorlage für ein tolles Halloween Kostüm zu haben. Sie tat ihre Gedanken auch kund. Nach kurzem hin und her bewies der Mann der sich selbst Marius nannte es ihr. Er erschoss sich. Nur war das Resultat nicht sein Tod, sondern ein blutendes Loch in der Brust was sich in kürzester Zeit von selbst schloss. Langsam aber sicher begann sie den Worten von ihm glauben zu schenken.
Im Laufe des Abends lernte sie noch einige weitere Personen kennen. Marius erklärte ihr wer das alles war. Viel blieb nicht in ihrem Kopf hängen. Sie wollte eigentlich nur heim. Daher erklärte Marina auch, dass sie nun langsam gehen würde. Der Mann schüttelte einfach nur den Kopf. Marina seine Geste nicht. Sollte sie nun erneut eine Gefangene sein. Eine hitzige Diskussion entbrannte zwischen den beiden. Marius versuchte ihr immer wieder klar zu machen, warum das nun unmöglich geworden war. Als sie ihm verdeutlichen wollte, dass ihr Mann mit Sicherheit die Umstände ihres neuen Daseins verstand, erwiderte Marius etwas, was sie erschaudern lies. Wenn sie zurück ginge und ihrem Mann davon berichten würde, was sie nun war. Wäre nicht nur sie tot, sondern er auch. Sie war also wieder eine Gefangene. Das einzige was sich geändert hatte waren ihre Peiniger. Frustriert saß sie nun da und lies den Abend von dannen ziehen. Ihr ihr brodelte unbändiger Hass. Hass auf die Terrorgruppe, die sie Entführt hatte, Hass auf Marius, Hass auf das was sie nun war.
Am Ende des Abends sollte sie mit Marius mitkommen, er würden sie zu einem sicheren Ort bringen an dem ihr nichts mehr geschehen konnte. Welche Ironie, wenn sie daran dachte, was er ihr bereits angetan hatte, innerhalb der kurzen Zeit die sie sich kannten. Prompt hatten sie sich auf den Weg gemacht, zog er ihr eine schwarze Kapuze über und erklärte ihr, dass das Sicherheitsmaßnahmen wären.
Die kommenden Nächte verbrachte sie mit ihm gemeinsam in seinem Serverschrank. Die blinkenden Lichter machten sie Wahnsinnig. Von einem Schlafzimmer hatte er wohl noch nichts gehört. Auf ungemütlichen Feldbetten nächtigten sie dort also oder verschliefen sie den ganzen Tag. Sie hatte jegliches Zeit Gefühl verloren.
Wenn Marius nicht unendlich viel Zeit mit seinem Computer verschwendete, erklärte er ihr die vampirische Gesellschaft. Wie jedes einzelne Zahnrädchen ineinandergriff.
Faszinierend stellte sie fest, dass obwohl sie ja unsterblich waren und damit alle Zeit der Welt hatten, er wie ein getriebenes Tier wirkte, das Angst hatte nicht mehr alles, was er sich vorgenommen hatte, vor seinem Ableben zu schaffen. Ob er Angst hatte zu sterben?
Die Stunden des Wachsseins verbrachte sie in seiner Wohnung und lauschte seinen Worten, wenn er Zeit hatte, sonst Zeichnete sie oder las Einiges. Marius kümmerte sich rührend um sie. Wenn sie auch nur irgendetwas benötigte, besorgte er ihr es. Nur das sehnen und die Sorge um ihren Mann ließen sie nicht vergessen, dass sie hier nicht hingehörte.
Wenn sie Marius darauf ansprach erklärte er ihr seine Motive, warum er handelte wie er handelte. Irgendwie verstand sie ihn, dennoch änderte es nichts an dem Wunsch ihren Mann wieder zu sehen. Allerdings wurde Marius ihr irgendwie immer mehr und mehr Sympathischer. Er hatte zwar definitive einen Knacks und eine Paranoia, aber so an sich hatte er sein Herz am rechten Fleck. So vergingen die Tage.
Marina wusste nicht wie viel Zeit schon vergangen war, als der Vampir ihr erklärte, dass die Gesellschaft sie nun bräuchte. Sie würden die sogenannte Militia hochnehmen wollen. Hierfür bräuchten sie ihre Hilfe da sie bereits in dem Gebäude drin war. Sie willigte ein, die Schweinhunde mussten bestraft werden, für das was sie Ihnen angetan hatten.
In dieser Nacht konnte sie ihren Schöpfer auch noch einmal genau sehen bevor er sich in Luft auflöste als Marius ihn berührte. Warum auch immer erfüllte sie es mit Schmerz und blanker Wut. Wut auf diese Bastarde der Militia. Diese Nacht war alles andere als angenehm, sie sah schreckliche Gräueltaten und wie um sie herum ihre Verbündeten vielen. Als alles vorbei war viel sie erschöpft in sich zusammen wütend und traurig zugleich. Was war nur in all der Zeit passiert. Es fühlte sich wie ein Traum an, ein Alptraum. Marius war inzwischen auch nicht mehr so freundlich wie er es am Anfang zu ihr gewesen war. Sie fragte sich, ob er sie satt hatte.
Jedenfalls war sein Ton deutlich rauer und kälter geworden. Ebenso sein Verhalten ihr gegenüber. Manchmal hatte sie das Gefühl er versuche sie auf die Art von vor 60 Jahren zu erziehen. Wenigstens jetzt war er etwas netter zu ihr. Die sogenannte „Ultima Ratio“ hatte ihn auch sehr mitgenommen. Als sie ihn so sah und wieder den freundlichen Ton in seinen Worten war nahm kam ihr die Idee, dass sie ihn einfach ein bisschen wie ihre Schüler „umerziehen“ konnte. Sie müsste nur herausfinden was für ihn ein passendes „Lockmittel“ sei. Sie ging folglich zu ihm hin und legte eine Hand auf seine Schulter, um ihm Halt zu spenden. Das wiederum fand Salome nicht wirklich toll. Die beiden hatten was mit einander und sie verteidigte ihr Revier. Marina hatte keine Lust sich jetzt mit ihr anzulegen. Dafür war die Nacht zu hart gewesen. Wenigstens war ihr Auftrag teilweise von Erfolg gekrönt. Nur so eine dumme Schlampe hatte sich das Artefakt was für eine Heilung benötigt wurde ihr weg genommen und war damit abgehauen. Der Rest schien aber gut verlaufen zu sein.
Nach dieser Nacht teste Marina einige Ideen bei Marius aus, wie sie ihn passend umerziehen konnte. Der Typ war aber eine ganz schön harte Nuss, bzw. sie fand seine Schwachstellen nicht. Er war unglaublich beherrscht, egal was sie probierte. Also versuchte sie die Positive Belohnung. Wenn sie genau das Tat was er wollte, wurde er vielleicht zugänglicher. Leider hatte dieses System auch nicht wirklich den passenden Effekt. Es wurde zwar reibungsloser, weil sie das tat was er wollte, aber netter wurde er trotzdem nicht. Sie hatte fast den Eindruck als wäre er enttäuscht.
Ein weiterer Monat verging bis er sie wieder mit zu einem der gesellschaftlichen Abende der Vampire mit nahm. Sein einziger Rat an dem Abend war, sie sollte sich unsichtbar machen. Warum auch immer. Aber hier vertraute sie darauf, dass er wusste was er tat. Also setzte sie den Rat um. Am Ende des Abends wusste sie warum. Die Versammelten stimmten darüber ab ob die geschaffenen Kinder am Leben gelassen werden sollten oder nicht. Der Sehneschall war ein echter Bastard ebenso Salome. Wie sie erklärt bekommen hatte, war sie der Vogt der Domäne. Alle bis auf einen waren dafür die Kinder leben zu lassen. Am Ende entschied aber der Sehneschall sie hinzurichten. Wenn Marina die Erklärungen von Marius richtig im Kopf hatte, hätten sie die Vollstreckung gar nicht machen dürfen. Das darf nur der sogenannte Prinz und sie waren lediglich Offiziere. Sie erkundigte sich bei Marius ob ihr Gedanke richtig war. Sie wurde lediglich verschont, weil die Gangrel ein Schaffungsrecht hatten und Marius sofort für sie in die Presche gesprungen war. Damit war das Thema vom Tisch, bei ihnen, da Marius auf den alten Rechten der Gangrel beharrte. Was auch immer diese sein sollten.
Sie wollte eigentlich mit dieser Gesellschaft nichts mehr zu tun haben. Sie war frustriert und geschockt über den Tod der beiden anderen Personen. Alle samt waren sie Mörder. Und keine Polizei würde sie richten können. Furchtbar! Es erschauderte sie immer noch bei der Erinnerung an die Hinrichtung der beiden hilflosen „Kinder“. Ihr wurde förmlich schlecht davon.
Marius sah das anscheinend und bekundete, dass es Zeit war für sie zu jemand anderen zu gehen der sie weiter Ausbildete. Marina hatte keine Ahnung was sie nun erwarten würde, bzw. wer sie erwartete. Marius nannte ihn Gregor Weißfell. Sein Großvater. Wahrscheinlich nicht sein leiblicher. Er sprach in den höchsten Tönen von ihm. Vielleicht konnte sie ihn ja besser zu dem bekommen was sie wollte.
Marius zog ihr wieder einen Beutel über den Kopf und dann ging es los. Sie fuhren erst ein Zeit lang mit seinem Motorrad, dann gingen sie durch einen Wald und dann wurde sie wieder von dem müffelnden Beutel befreit. Als sie die Augen öffnete, erblickte sie einen klaren Teich in einem Hain. Ihr wurde erklärt, dass dies ein Heiliger Ort für die Gangrel ist und nur wenige diesen Ort betreten dürfen. Gregor sei der Hüter. Sie war gespannt wie es nun weiter ging. Als Gregor vor ihr war stellte sie sich wie Marius ihr es beigebracht hatte vor. Beide lächelten, als ob sie etwas peinliches getan hätte. Ansonsten zeigte Gregor aber keine wirkliche Reaktion. Er wirkte noch reservierter als Marius.
Nachdem die beiden kurz miteinander Diskutiert hatten, rief Gregor sie zu sich. Mir einer rauen Stimme, wurde ihr mitgeteilt. Das die Ausbildung kein Zuckerschlecken wäre und wenn sie sie nicht zu seinem Wohlwollen bestand, der Clan keine Verwendung mehr für sie hatte und sie vernichtet würde. Marina hatte die ständige Angst um ihr Leben satt. Sie müsste es wohl durchhalten, wenn sie zurück zu ihrem Mann wollte.
Sie hatte keine Ahnung was auf sie zu kam.