Geboren im Herzen des Ataris, aufgewachsen auf dem Handelskarren ihrer Mutter und im lebenem Ataris (Wald) – Iska Molander ist keine gewöhnliche Händlerin. Sie verkauft Heilkräuter, Tinkturen, Feenstaub und wundersame Kuriositäten die ihre eigene Neugierde wecken, weis um den Wert so vieler Güter und manchmal auch den Wert eines Lebens.
Mit scharfer Zunge, glänzenden Münzen und zwei streitlustigen Blumenfeen im Gepäck zieht sie durch das Land. Ihre Magie heilt und schützt, doch wehe dem, der den Wald verletzt oder ihre Freunde bedroht. Denn Iska vergisst nie – weder einen guten Handel noch einen scheuslichen Verrat.
| Contage | |
| Rasse | Mensch |
| Alter | So alt wie ich selbst |
| Herkunftsland |
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| Familie |
Haus Molander Inzwischen eine sehr reiche Handelsfamilie. Bekannt für die feinsten Stoffe des Landes. Mit dieser Familie hat aber Iska so gut wie gar nichts zu tun. Dennoch liegt ihr das Handelsgeschickt im Blut.
Verwandschaft in Feuereck
Amalia hat auch noch eine jüngere Schwester und natürlich ihre Eltern, aber mit diesen hat sie sich bis aufs Blut verstritten. Ihr Bruder verschweigt ihre Besuche auch bei selbigen. Daher weiß Iska so gut wie gar nichts über ihre Großeltern oder ihre Tante. |
| Beruf |
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| Religion |
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| Gesellschaftssystem |
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| Spezialfähigkeit | "Sie kann einem Eismagier etwas zum kühlen verkaufen" |
| 3 Haupteigenschaften |
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| Prinzipien |
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| Ängste/Dislikes |
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| Ihr Preis |
Wenn ein echter Freund oder Geliebte Person in Lebensgefahr ist |
| Merkmale | Narbe über der Rechten Wange - durch den Spinnenangriff (nur wenn kolodium meine haut nicht angreift) |
Hintergrund Geschichte
Iska ́s Mutter entstammt einer reichen Handelsfamilie aus Feuereck (Große Handelsstadt). Welche diese aber verlassen hat aufgrund des Zusammenlebens und der auf Indoktrinierten höfischen Gesellschaftsregeln. Ihre Familie wollte durch ihren finanziellen Wohlstand in den Adelsstand eintreten. Ihre Mutter fand das daraus entstehende Gehabe unmöglich. Der heiße Tropfen auf dem Stein war, allerdings dann, als sie Zwangsverheiratet werden sollte. Daraufhin hat sie mit fast der gesamten Familie gebrochen und hat sich in einem Wald ein neues Leben geschaffen. Dieser wird vom naheliegenden Dorf Finsterwalde nur als Düster oder ebenso Finsterwald betitelt. Um den Finsterwald ranken sich viele Mythen und Legenden. Er soll die unachtsamen und unehrenvollen verschlingen und nie wieder ausspucken. Ebenso soll er denen die reinen Herzens sind sicheres Geleit über sein Verschlungen Pfade schenken und zu dem führen, was man am dringendsten benötigt. Zu beginn hielt ihre Mutter nicht viel von dem Getratsche der Dorfbewohner. Sie sollte aber eines Besseren belehrt werden. Der Wald lebte auf eine mysteriöse Art und weiße. Er half ihr sich dort nieder zu lassen, in dem er ihr immer wieder Gaben des Waldes schenkte. Er führte sie zu einer Lichtung an einem Fluss, an welcher in regelmäßigen Abständen ein Trapper vorbei kam. Er wollte seine Wahre in Feuereck feil bieten. Dieser Fluss floss dorthin und der Weg über den Fluss schien halbwegs sicher zu sein. Zumindest für die die sich trauten durch den Wald zu schippern.
Dieser Trapper half ihr im ersten Jahr ihre Hütte zu errichten, der Wald schenkte ihr ausreichend Holz dafür. In den kommenden Jahren freundeten sich die beiden an, er nahm ihre Wahre mit und vertrieb sie für eine gewisse Provision. Nach und nach bildete sich Iskas Muttern in den Kräutern der Natur und des Waldes fort sie besuchte die Bibliothek und erstand Abschriften von Heilern. Sie lernte Jagen und im Wald zu überleben. Um Geld zu verdienen verkaufte sie die Heilkräuter, Tinkturen und Salben, welche sie herstellte. Auf einen dieser Handelsreisen wurde sie schwanger. Iskas Mutter erklärte ihrer Tochter stets, dass sie das Ergebnis einer berauschenden, wundervollen Nacht war und sie dies in keinster Weise bereute. Sie lehrte Iska alles was sie wusste und so wurde auch sie zu einer Händlerin die versuchte, das Kräuterwissen in sich aufzunehmen. Ebenso lernte sie den Wald und seine Wunder noch viel intensiver als ihre Mutter kennen. Sie war ein Kind dieses Waldes. Sie wurde dort geboren und wuchs dort auf. Er war ein Teil von ihm, genauso wie sie ein Teil des Waldes war. Er beschenkte sie reich und sie wiederum kümmerte sich um ihn und seine Bewohner. Selbst ihre Mutter wagte sich nicht so tief in ihn hinein wie Iska es tat, die keine Angst vor ihm hatte.
Es vergingen viele Jahre in denen sie mit ihrer Mutter auf die selbe Art und Weiße verbrachte. Sie hatten eine große Handelsrute auf der sie ca. 4 Monate ihre Wahren feil boten und eine kleine, welche sie im Herbst noch einmal begingen. Jedoch war diese nur knapp 2 Wochen. Da die beiden Frauen alle Hände voll zu tun hatten um die Vorräte für den Winter aufzustocken.
Jedoch nach einiger Zeit erschöpften sich die Ruten und Iska wurde langweilig. Daher beschloss sie neue Wege zu beschreiten. Sie wollte mehr aus ihrem Leben machen, als Tag ein Tag aus immer das gleiche zu tun und sie sah auch, dass das Einkommen geringer wurde und sie deutlich mehr benötigten. Der Wald war gut zu ihnen, aber die beiden Damen hatten sich doch etwas an den zusätzlichen Luxus gewöhnt und auf diesen wollte Iska nicht verzichten. Also überredete sie ihre Mutter, dass sie sich allein auf neue Pfade begeben dürfte. Ihre Mutter war hin und hergerissen, ließ sie aber ziehen.
1tes Drachenfest (2018)
- Kennen lernen von Runar der sie auf seinem Schiff aus Feuereck mit zu den Drachenlanden nahm (War in Feuereck, bzgl. des hochwertigen Eisenerzes)
- Kennenlernen von Schona die sie mit zum Goldenen Lazarett nahm. Dort hat sie ihre Ausbildung zur Heilerin angefangen, hat diese aber niemals dort vollendet.
- Sehr guter Umsatz
Der Stiefel - Decadencia (Silvester 2018)
- Kennenlernen von Thule
- Vor dem Stiefel war sie ausversehen mitten in Thule unterwegs in der Nacht, während der Raunächte -> Schlechte Idee
- Erst ist sie vor etwas Raubtierartigem mit roten Augen davon gelaufen und danach war sie Gast von Geistern, die sie die ganze Nacht liebevoll umsorgt haben, bis zum Morgen. Und erst am Morgen hat Iska verstanden dass sie bei Geistern zugast war. Ilmstädt oder so hießen die Runen.
- Danach kam sie im Stiefel an
- Seitdem verlässt sie nicht die Hauptstraße
- Kennenlernen von Arkeist und Runja
- Kennenlernen der Kenderin (Katjes Charakter, Name vergessen)
- Kenderin tauscht einen Roten (Fake)Feenstaub gegen die Beschaffung von Feenstaub (echtem)
- Kenderin bringt ihr ca. halbes Jahr später Salome und Mila -> damit unendliche Versorgung mit echtem Feenstaub
Atvia 12.5 (Frühjahr 2019)
- Gelangt auf eine Vorinsel von Atvia, welche von Dämonen heimgesucht wird (wusste sie aber nicht)
- In einer Taverne erhalten sie dann die Informationen dass dort ein Dämonologe und Runenschmied normalerweise immer den Schutzzauber erneuerte und sie somit nie von Dämonen heimgesucht wurden, aber der fehlt seit einiger Zeit -> Plötzlich verschwunden
- Das Szenario spitzt sich zu, allerdings finden sie den Dämonologen in einer "Dimensionstasche" oder so ähnlich wo er sich selbst eingesperrt hat bzw. sein treuer Diener ihn ausversehen (er wollte nicht hinein und machte einen sehr weiten Schritt rückwerts und dadurch viel der Magier hinein. Er selbst hatte aber keinen "Rückhohlstein" umhängen)
- Dämonologe konnte befreit werden, kurz vor knapp
- Am Ende wurden alle gerettet
- Auf dieser Taverne hat sie Brandon kennengelernt und eine Heilerin ehemals aus dem schwarzen Lager.
- Brandon hat ihr erklärt, dass in ihr Magie wohnt sie müsste sie nur lernen zu fokusieren aktuell sei sie wie ein Schwamm der alles aufsog und voll wurde -> dann bekommt sie Kopfschmerzen, die Geschenke des Waldes sind Foki dort kann sie die Energie auch reingeben wenn es zu viel wird oder sie leitet sie ab in den Boden.
Drachenfest 2019
- Keine großen Vorkommnisse, wieder sehr guter Absatz
Mini DF - Sommer 2020
- Feiercon bei welchen die Feen entfürt wurden, wegen einem Liebeszauber
- Iska nutzt das erste Mal ihre Magischenfähigkeiten um eine Barjehre zu überwinden -> geht in Meditation und verbindet sich mit dem Wald, mit dem Wunsch durch die Barjehre zu gelangen -> klappt nach einigen Anläufen
Drachenfest 2022
- Kennenlernen der Crew der Goldstück
- Viele neue Freunde
- Berauschende nächte beim Ravensberger Haufen
- Erstes mal im Hort des Wissens
- Echsenjagdt auf dem DF
- Eine Echse wurde gefasst, bei welcher Iska im Grauen mit Obdukzieren durfte -> viel Spaß
- Vor der Obduktion musste gewisses Heilerbesteck gefunden werden, sie hat mit Astrid eine Knochensäge gefunden und teuer zurück gekauft, aber das hat sie sich auslegen lassen vom Goldenen Lazareth und danach vom Professor wieder ausbezahlen lassen. Sie wurde von Reinhard für ihr wirtschaftliches Denken gelobt -> fand sie sehr amüsant
- Eine Echse wurde gefasst, bei welcher Iska im Grauen mit Obdukzieren durfte -> viel Spaß
- Waren im Zuber in der Stadt
- Lichterfest wie immer schön
Kaer Iwhaell 5 – Der Ascheprinz (2022)
- Waren eigentlich in einem anderen Ort um bei einem Jahresfest mit zu feiern. (Wollten sie sich ansehen)
- Haben sich dann überzeugen lassen aufe eine Expedition mit zu gehen, die Iska beinahe das leben gekostet hätte.
- Sie sind nämlich in ein Kriegsgebiet mit einer Truppfe von Hexer, was nichts anderes sind als Monsterjäger.
- Wurden dann in der ehemaligen Hexerschule von den Truppen des Feindes belagert
- Ebenso wurde der Expeditionsleiter von einem Vampir, wie sich am Ende herausstelle geschnappt und verschleppt. Persönliche Fede.
- Iska wäre beinahe bei einer unüberlegten Kräutersuche von Truppen des "Feindes" hingerichtet, hat aber noch überlegt da Runar die inneren überzeugen konnte ihnen zu helfen.
- In der ehemaligen Schule waren schätze an Wissen (große Bibliothek) und Alchemistischen Substanzen. Hexer haben interessante Heilkräuter
Atvia 13 (2023 Frühjahr) - Gestrandet in der Taverne "Zum schwarzen Gokl"
- Iska und Runar reisen über die Morgenstern, die beschlagnahmt wird → sie stranden im Geisterdorf Aramoor (Atvia)
- Das Dorf wirkt leer nur in der Taverne sind neue Wirtsleute, später wird klar: alle Einwohner sind tot
- Geistererscheinungen: Geräusche, Aktivitäten von Verstorbenen (z. B. Schmied)
- Iska zögert zunächst, will sich nicht erneut mit Geistern befassen → gibt Schutztalisman gegen Kost & Logis, verkauft Feenstaub
- Nach unheimlichen Vorkommnissen und innerer Unruhe entscheidet sie sich, zu helfen
- Bei einer verfluchten Münze kommt es zu einer Vergiftung
- Iska hilft mit Kräuterkunde, zusammen mit einem magischen Heiler
- Wird zur Analyse gedrängt, obwohl sie keine Alchemistin ist – versucht es trotzdem
- Brandon, ein alter Bekannter, trifft erneut auf sie
- Konfrontiert sie damit, dass sie ihre magische Gabe nie weiterverfolgt hat
- Die nicht heilende Wunde sei ein Zeichen dafür – aufgenommene Magie stört die Heilung
- Iska verspricht ihm, sich endlich darum zu kümmern
- Abschluss: Große Trauerzeremonie – die Geister finden Ruhe, indem ihre Seelen dem Wasser übergeben werden
Drachenfest 2023
- Mit Tink einen sehr lustigen Abend beim Ravensberger Haufen verbracht
- Schöner Bardenabend
- Nächster Abend ein Kurs "Aktmalerei"
- Richtig gutes geschäfft bei den Silbernen Bullen (Silbernes Lager)
- Kompletter Bestand an Trockenobst gekauft -> 120 Kupfer
- Messe des Fex beigewohnt -> war mit Fergus da
- Beim Versuch am nächsten Abend in der Nacht über die Wiese zu gelangen wurden wir überfallen und mussten ins Lazarett
- Besuch des blauen Lagers
- Besuch des roten Lagers
- Besuch des schwarzen Lagers (schöne Schmuddelbilder)
- Lichterfest auf Krätze eine Zwergin, welche wir in Powiss (Witcher Con) kennengelernt haben
- Runar hat sich sehr lustig verhalten
- Sie und eine Freundin kamen am nächsten Tag um seine Schmiede (mit den Schmuddelbildern) zu sehen.
- Er ist im Boden versunken -> Iska hat sich ein bisschen schon sehr darüber belustigt.
- War beim Forum Arkanum um mehr über Magie zu lernen
- Hat Übungen an die hand bekommen den Geist zu beruhigen und die Magie zu spühren
Was ist IT zwischen DF 2023 und DF 2025
Iska hat die Anweisungen, sich mit ihrer Magie zu befassen, endlich befolgt. Hier die Geschichten dazu.
Die erste Begegnung
Iska hatte sich tiefer in den Ataris gewagt, als sie es je zuvor getan hatte. Nicht aus Abenteuerlust oder weil sie etwas sammeln wollte. Diesmal war es ein Ruf gewesen – eine Art Drängen von innen. Die Stimmen der letzten Monate hatten ihre Spuren hinterlassen. Immer wieder war ihr gesagt worden, sie müsse sich endlich mit ihrer Gabe auseinandersetzen, mit dem, was da in ihr brodelte und sich ab und an ohne Richtung freisetzte. Ebenso hat ihre Mutter emfphohlen, dass wenn sie weiter diesen Pfad beschreiten wollte, auf eine Art Wanderung zu sich selbst in den Ataris geht.
Nun war sie hier, allein, an einem Ort, an dem selbst der Wind vorsichtig durch die Äste strich. Der Baum, an dessen Fuß sie sich niedergelassen hatte, war alt. Alt auf eine Weise, die nicht in Jahren zählte, sondern in Geschichten. Seine Wurzeln schoben sich wie schlafende Tiere über den Waldboden, bemoost, gezeichnet von Zeit und Wetter.
Iska setzte sich. Sie atmete langsam, so tief wie es ging ein und aus, und lehnte sich gegen den Stamm. Ihre Finger ruhten im weichen Laub. Wie ihr die Magierin aus dem Forum Arcanum gezeigt hatte, versuchte sie in einen medidativen Zustand zu gelangen und ohne es zu erzwingen. Sie lauschte den Wind der vorsichtig durch die Blätter streifte und versuchte ihre Gedanken still zu bekommen. Es war viel schwerer als gedacht. Ihre Gedanken kreisten in ihrem Kopf, je mehr sie versuchte sie zu ignorieren, desto lauter wurden sie. Irgendwann kapitulierte sie und wollte einfach nur sitzten und zumindest versuchen den Geräuschen des Waldes zu lauschen. Und plötzlich für einen Moment schien der Wald sie einzuatmen, in diesem Moment wurde es leiser in ihrem Innersten. Kaum dass sie nicht mehr versuchte mit Zwang etwas zu Ordnen, ordnete es sich von selbst. Ihr war nicht klar wie lange sie dort saß und einfach atmete und lauschte.
Plötzlich stellten sich die Härchen an ihren Armen auf und sie wurde unruhiger. Es fühlte sich an, als würde sie von jemanden beobachtet werden. Also öffnete sie ihre Augen. Einige Meter vor ihr stand eine Gestalt, die Person versteckte sich etwas im niederen Gebüsch, was dem Wesen auch gut gelang. Iska musste die Augen zusammenkneifen um die Konturen der Person auszumachen. Ihre Augen konnten dennoch nicht ganz fassen was oder wen sie dort sah. Es wirkte wie ein Mensch nur irgendwie doch nicht. Die Kleidung war aus Blättern, Rinde und Leder gewebt, als wäre sie Teil des Waldes. Das Gesicht war ruhig, fast still, mit Zügen, die weder eindeutig männlich noch weiblich waren – oder beides zugleich. Als ihre Augen den Blick des Wesen begegnete verlor sie sich benahe in den leuchteten grünen Augen. Sie versank für einen Moment im Ataris selbst. Sie war für einen kurzen Augenblick außerhalb von Raum und Zeit und da fühlte sie mehr, als dass sie es hörte, einen Namen - Nemorai. Nach dem das Wesen sie wieder aus seinem Bann gelassen hatte, wagte Iska es kaum zu atmen.
Die Gestalt blickte sie nur an. Ohne Ausdruck von Wohlwollen oder Bedrohung. Dann legte sie die Hand auf die eigene Brust – eine ruhige, einfache Geste – und verschwand zwischen zwei Wurzeln, als wäre sie nie dort gewesen.
Iska saß lange still, nachdem die Gestalt gegangen war, da. Sie wusste nicht, was sie gesehen hatte. Es blieb nur das Gefühl, dass ihr die Gestalt nicht fremd war. Auch war ihr klar, dass der Name zu diesem Wesen gehörte. Nemorai. Nach dieser Begegnung kehrte sie nach Zuhause zurück und berichtete alles ihrer Mutter. Auch sie wusste nicht, wen oder was sie da gesehen hatte aber sie vermutete, dass sie es womöglich noch herausfinden würde.
Die Wunde des Waldes
Ein lauer Frühlingswind, ließ den Vorhang in Iskas Zimmer tanzen. Es wirkte fast als hätten unsichtbare Geister viel Spaß daran, den Stoff in Bewegung zu versetzten. Da sich Iska noch nicht dem jungen Tag hingeben wollte schaute sie gebannt dem Treiben des Windes einige Minuten zu und unweigerlich schweiften ihre Gedanken zu der mysteriösen Begegnung im Wald ab. Dieses Wesen hatte ihr schon einige sehr lange Nächte beschert, da sie immer wieder darüber nachdachte, was es war, woher es kam und warum es ihr so vertraut erschien? Der Ataris barg natürlich viele Geheimnis, von denen die wenigsten je gelüftet werden würde, jedoch diese Vertrautheit, zu dem Wesen, ließ ihr keine Ruhe. Sie war sich sicher es noch nie in ihrem Leben zuvor gesehen zu haben und dennoch war es so gewesen als wäre sie einem alten Freund wieder begegnet, den sie zuletzt als kleines Mädchen gesehen hatte. Aber auch ihre Mutter konnte ihr diese Frage nicht beantworten. So ein Wesen wäre ihr aufgefallen und sie hatte sie früher nicht unbeobachtet spielen lassen. Es wäre wohl ein Rätsel was ungelöst bleiben würde. Nachdem sich die Briese gelegt hatte, somit der Vorhang wieder ruhte und ihre Gedanken wieder in ihr Zimmer zurück kehrten, beschloss Iska aufzustehen und den Tag zu beginnen.
Der Morgen verlief Ereignislos. Wie immer Frühstückte sie mit ihrer Mutter, Salome und Mina, den beiden Feen, und begann dann ihr Tagwerk. Heute stand zu Beginn das Wässern der Setzlinge für ihr Gemüsebeet an. Also war sie im kleinen Schuppen der an ihr Häuschen angeschlossen war und blickte während des gießens der vielen Anzuchtkisten auf den Wald. Ruhig lag der Ataris vor ihr, die morgendliche Briese war zu einem leichten Wind angeschwollen aber nichts beunruhigendes. Es war eine recht meditative Arbeit. Bei solchen Arbeiten musste sie immer an die Magierin des Forum Arcanums denken, welche ihr den Tipp gegeben hatte, bei solchen Tätigkeiten zu üben ihren Geist zu beruhigen und ihren inneren Fokus zu stärken. Dies tat sie auch jedes mal, wenn sie eine solche Arbeit ausführte und es wurde auch jedes mal leichter. Sie hoffte das sie Brandon das nächste mal nicht wieder mit einer schwindeligen Erklärung begegnen musste, warum sie ihre Magie immer noch nicht im griff hatte. Also begann sie ihre Gedanken auf den Fluss des Wassers, auf die Bewegung, um die Gießkanne zu kippen, um die genaue Wassermenge auszuschenken, zu richten und äußerst bewusst die selben Bewegungsabläufe durchzuführen, um eben jenes Ziel, den Geist zu beruhigen zu erreichen. Nach den ersten 5 Setzkästen war sie bereits in einer tiefen Trance und als sie in einer Bewegung dann auf den Wald blickte, hatte sie das Gefühl, dass er zurück blickte. Es warf sie kurz fristig aus ihrer Konzentration und es brauchte wieder einen Kasten bis sie sie wieder fand, jedoch verschwand das Gefühl nicht. Es wurde eher noch stärker, als würde sie etwas in den Wald ziehen. Sie hatte plötzlich das intensive Gefühl in den Wald zu gehen und einige Tage dort verbringen zu wollen. Eigentlich würde das Iska niemals ausführen, da der Wald sehr gefährlich sein konnte, vorallem auch Nachts, aber in diesem Moment erschien es ihr wie die perfekte Idee. Dieser Einladung musste sie allein nachkommen. Das wäre die wichtigste Aufgabe heute. Als sie darüber nachdachte, dass es sich wie eine Einladung anfühlte stutze sie kurz. Es war wieder dieses vertraute Gefühl, welches sie bei diesem ungewöhnlichen Wesen empfunden hatte.
Als sie mit ihrer Arbeit fertig war, wachte sie aus ihrer Trance auf und war verwundert über die Gedanken die ihr eben noch durch den Kopf geschlichen sind. Sie wunderte sich über sich selbst. Mehrere Tage, auch übernacht, im Wald zu verbringen, weil man das Gefühl hatte einer Einladung folgen zu müssen. Vorallem eine Einladung von wem? Dem Wald? Sie schüttelte ihren Kopf über diese unsinnigen Gedanken. Also machte sie weiter in ihrem Tagwerk und versuchte diesen Unsinn zu vergessen. Jedoch jedes Mal, wenn sie in Richtung des Waldes Blickte erfüllte sie das selbe Rufen und Ziehen, wie sie es wärend des wässerns erlebt hatte. Etwas war seltsam. Dieses Ziehen verschwand auch nicht bis sie nach einem Tag ihrer Mutter und den beiden Feen davon erzählte. Sie war verwirrt über dieses Gefühl und wollte wissen, ob das jemand von ihnen kannte oder ihr erklären konnte, was das zu bedeuten hatte. Keiner hatte so recht eine Antwort darauf, nur das alle Beiteiligten es für eine irrsinnige Idee hielten. Sie war viel zu gefährlich und sie sollte das nicht allein machen. Aber jedem war klar, das Iska unterbewusst bereits den Entschluss gefasst hatte, diesem Rufen nachzukommen.
Sie führte in den nächsten zwei Tagen noch viele Diskussionen mit ihrer Mutter und den beiden Feen. Mina war die erste die nachgab und sich damit einverstanden erklärte. Wenn das Ziehen so intensiv war, sollte sie gehen, aber nicht blind und naive. Also machten die beiden gegen das Wohlwollen von Salome und ihrer Mutter eine Liste, was sie definitiv mitnehmen sollte. Heilkräuter, Verbandszeug, den Heiltrank, welchen sie noch vom letzten Fest der Drachen hatte, Proviant, Schlafzeug und vieles mehr. Als sie ihr Notizbuch aus ihre Schublade holte, kullerte ihr das Pendel, welches sie vor 2 Jahren hatte anfertigen lassen entgegen. Es war der erste Versuch mehr mit ihrer Magie zurecht zu kommen gewesen. Damals hatte dies aber noch nicht wirklich geklappt. Sie hatte das Gefühl, dass sie es einpacken musste. Also schnappte sie es sich und legte es in ihren Rucksack. Am nächsten morgen war es so weit. Salome flog ihr mit verschränken Armen nach und meckerte sie auf ihre übliche Art an, dass sie stehen bleiben sollte und das dies eine völlig bescheuerte Idee war, der sie da nachlief. Aber Iska beteuerte, dass sie das tun musste und versprach ihr, dass sie wieder kehren würde. Auch die Blicke ihrer Mutter spührte sie zum Abschied in ihrem Rücken. Auch ihr hatte sie versprechen müssen, dass sie unversehrt weider kam. Irgendwann hatte sie eingesehen, dass sie ihre Tochter ziehen lassen müsste. Es war eine sehr ähnliche Diskusion gewesen, wie vor 7 Jahren, als sie neue Handelswege erschließen wollte.
Der erste Teil des Weges war ihr sehr vertraut. Es war der Weg den sie immer ging, wenn sie etwas allein sein wollte. Nur sagte ihr Gefühl, ab einem gewissen Moment, dass sie diesen Weg nun verlassen müsste, um tiefer in den Wald einzudringen. Auch wenn es bedeutete, dass sie erst über einen größeren Findling klettern musste, um in das Gelände dahinter zu gelangen. Als sie auf dem Stein stand, sah sie viele Bäume und dichtes Unterholz. Dieser Marsch würde anstrengend werde aber sie war sich sicher, dass er sich lohnen würde. Also ging sie. Sie kletterte über dicke Wurzeln, schlüpfte unter tiefhängede Wurzeln hindurch und sprang auf Steinen, die aus dem Wasser ragten über Bäche. Irgendwann stellte Iska fest, dass es dunkler wurde und das lag nicht am dichten Blätterdacht des Waldes. Es schien wohl langsam zu dämmern. Also hielt sie Ausschau nach einem geeigneten Platz für die Nacht. Es wäre das erste Mal das sie im Ataris nächtigen würde. Normalerweise unterließ sie dies, denn auch der Wald wollte von ihr Frieden und die Bewohner waren des Nächtens nicht so zurückhaltend wie am Tag. Aber dieses Mal war sie sich sicher, dass er sie gerufen hatte. Es würde bestimmt alles gut gehen. Sie ging noch eine Weile bis sie hinter einem emporragenden Felsen einen umgefallenen Baum sah, dessen Wurzelballen eine Senke freigab und gleichzeitig mit dem Felsen ein Dach bildete, unter welchem sie in dieser Nacht wohl schutzfinden konnte. Also richtete sie ihr Lager dort ein. Sie sammelte zwei größere Steine, auf welchen sie Äste legen konnte und somit eine Art Feldbett zu kreieren, um dort ihr Fell und ihre Decke auszubreiten. Im Anschluss sammelte sie Feuer und entzündete es, dort Kochte sie sich etwas Wasser aus ihrem Trinkschlau und versah es mit Kräutertee. Die Mischung half ihr die Nerven zu beruhigen. Sie konnte nicht umhin festzustellen, dass sie die Nervosität packte, vor der bevorstehenden Dunkelheit. Je Finsterer es wurde desto mehr ließ Iska den Blick durch die Nacht streifen. Jedes Geräusch verunsicherte sie und versetzte sie in eine leichte Angst. Ihr war klar, dass sie so kein Auge zutun würde, also versuchte sie mit der gelernten Meditation ihren Geist zu beruhigen, in der Hoffnung, dass sie bald danach in einen tiefen Schlaf verfallen würde. Wenigstens musste sie sich um Räuber keine Gedanken machen. Also löschte sie das Feuer, legte sich hin und begann sich auf ihre Atmung zu konzentrieren.
Begegnung mit Nemorai
- Am Morgen erscheint Nemorai wortlos und winkt sie zu sich.
- Sie folgt ihm wie in Trance, verliert ihn – verirrt sich.
- Nach mehrfacher Wiederholung begreift sie: Nur Vorwärts führt zum Ziel.
- Nemorai ist zufrieden mit ihr – zeigt sich stabiler, nun eher männlich
Die Verderbnis
- Nemorai führt sie an eine kranke Lichtung mit einem Riss im Boden.
- Schwarzer Nebel steigt auf – die Lebenskraft des Waldes fehlt.
- Iska ist klar, dass hier etwas schlimmes mit dem Wald passiert ist und will es untersuchen
- Beim Näherkommen wird sie von großen, verderbten Spinnen angegriffen.
- Sie wird verletzt und verliert das Bewusstsein.
Pflege durch Nemorai
- Sie erwacht – Nemorai ist bei ihr, nun in eher weiblicher Gestalt.
- Ohne Worte versorgt Nemorai sie mit pflanzlicher, organischer Magie.
- Diese Pflege ist sanft, vertraut – und das erste bewusste magische Erleben von Heilung.
- Nemorai verschwindet anschließend. Iska kehrt geschwächt, aber verändert zurück.
- Narbe bleibt trotz Heilung
Kraftorte und Magie erspüren
Ausgangspunkt
- Iska trägt seit Langem ein Pendel mit einem Kristall, den sie im Ataris gefunden hat.
- Sie hatte es früher anfertigen lassen, konnte aber nie richtig damit umgehen.
Die Begegnung mit Nemorai
- Nach einem meditativen Moment erscheint Nemorai erneut.
- Diesmal ist es ruhig, fast forschend – sie folgt ihm bis zu einer seltsamen Stelle im Wald.
- Dort scheint die Luft zu flirren, die Natur reagiert spürbar auf kleinste Bewegungen.
Lektion
- Nemorai gibt keine Anweisung, sondern beobachtet.
- Iska setzt sich hin, spürt die Umgebung, nimmt das Pendel aus dem Rucksack.
- Es beginnt sich zu bewegen – scheinbar von selbst, aber durch ihre Konzentration gelenkt.
- Sie spürt: Hier fließt Magie. Der Kristall reagiert auf die Kraftlinien des Waldes.
- Nemorai nickt – eine Bestätigung, dass sie auf dem richtigen Weg ist.
Nachwirkung
- Iska versteht, dass das Pendel als Resonanzkörper dient
- Von da an nutzt sie es bewusst, um magische Orte oder Unreinheiten zu erkennen.
- Aber es funktioniert nur, wenn sie innerlich ruhig ist.
Erste Manifestation der Magie
Ausgangspunkt
Iska hat zuvor gelernt, mit Magie zu spüren, jetzt beginnt sie, die erste Form aktiver Magie zu erlernen.
Sie trägt eine tiefe Erschöpfung in sich – vielleicht von einem kräftezehrenden Erlebnis oder einer Infektion.
Begegnung mit Nemorai
Er/Sie erscheint an einem geschützten Ort – Moosteppich, Baumkreis o. ä.
Diesmal deutet Nemorai auf bestimmte Pflanzen – Harz, Moos, Blätter, Kräuter.
Iska erkennt: Sie soll selbst etwas mischen – mit Sorgfalt, nicht Kraft.
Lektion
Sie kombiniert Kräuter und legt sie auf eine Wunde (an sich selbst oder einer kleinen verletzten Kreatur).
Dann legt sie die Hand auf und konzentriert sich.
Die Heilung geschieht langsam – und zieht spürbar Kraft aus ihr.
Nemorai bleibt die ganze Zeit in der Nähe, greift aber nicht ein.
Nachwirkung
Iska ist erschöpft, aber innerlich ruhig.
Sie erkennt: Die Magie des Waldes ist lebendig, aber nicht unerschöpflich.
Und: Sie heilt nicht allein durch Willen – sondern durch Verbindung und Wissen.
Zusammenfassung Drachenfest 2025 30.07 - 02.08
- Iska hat Seelenmagie gelernt (3 Lehrstunden mit Praktischer Anwendung). Wurde am Ende Adeptin der Seelenmagie -> konnte sie nur mit der Unterstützung von Fergus der ein Bürgschreiben ausstellte daher hat sie einen Handel mit dem Gott Fechs, wenn sie gegen seine Regeln verstößt innerhalb der Seelenmagie hat sie auf ewig Pech im handelsspiel. Der Ataris gab ihr die Auflage außerhalb von Welten die keine Einrichtiung wie den Limbus haben, keine toten Körper wieder zu beleben, Heilen etc. darf sie aber damit. (keine Nekromantie)
- Iska hat gute Verbindungen nun zur Gilde der Drachen (Leiterin der Registratur, Ravena, Meister Weber)
- Iska hat Meister Weber kennengelernt (Vermutlich der Hr. Weber von im Goldenen Lagernden "Ginkelbach und Weber Akademie" hat sie aber bis zur Abreise nicht umrissen) und war auch mit ihm auf einer Seelenebene Verbunden, was ihr aber nicht taugte und sie das band schneller lösen wollte. Er gab ihr dann eine privat Lehrstunde wie das geht
- Iska hat bei einer Meisterprüfung von Henrietta aus Schwarz für Seelenmagie mitgeholfen. Es sollte eine Zersplitterte Seele wieder zusammenzusetzten werden. Das war auch die Prüfung für ihre Adeptenaufnahme
- Iska hat die Goldene mit einer Kriegsbemalung versehen, daraufhin hat die Goldene sie zur Stellvertretenden Kriegsbemalerin und Tink zur Chefkriegsbemahlerin ernannt.
- Iska hat mit Tink an einer Analyse von einem alten Zwergenschildteilgenommen, was mit einer Elfe verbunden war, auf welcher seltsame Runen aufgetaucht sind. Es war uralt und hatte einen magischen Ätherkörper
- Die Zwerge sind alle wie Runar
- Iska hat erfolgreich Handel getrieben -> Ca. 160 Kufer eingenommen
- In der Endschlacht haben Tink und Iska Übungsstunden in Seelenmagie erhalten, sie haben diverse Tote zurück geholt, welche weiterkämpfen wollten. War sehr unterhaltsam -> Meomo Barfuß in die schlacht ist dumm