Bächlesruh 4 - 09.2025

Nisha und Jiit hat es nach 2 Jahren wieder in das vermeitliche ruhige Örtchen Bächlesruh verschlagen und wie immer war nichts ruhig. Nisha bekam eine Angsttherapie im Chrashcurs Ansatz und Jiit konnte das erste mal die Gier des Gelds fühlen. 

Schon direkt nach der Ankunft in Bächlesruh viel den beiden auf das etwas nicht stimmte. Das fröhliche Völkchen war kaum wieder zu erkennen. Nur noch Arbeit, Arbeit und Arbeit. Der Mühsiggang, also alles was Spaß und Freude bereitete war verpönt und es schnien das die Quelle irgendwie Oleg war. Auch Rudolfo hatte wenige Monate zuvor schon in der Akademie erwähnt, dass irgendwas mit Oleg nicht stimmte. Er wollte nur noch arbeiten, das schien sich jetzt auf alle Bächlesruher ausgeweitet zu haben. 

Nisha und Jiit konnten auch sehr schnell herausfinden, das die Bevölkerung unter einem Fluch stehen musste, welcher anscheinend von sonnenuhren ausging, die die Bewohner um ihr Handgelenk trugen. Sie waren alle von Oleg gefertigt. Er selbst trug jedoch keine solche. 

Wäre das nicht schon anstrengend und ungemütlich genug gewesen für Nisha, traten plötzlich Feen aus ihrem Reich, um Rache an den Menschen für ihre Gräultaten an ihren Kindern zu nehmen. Nisha bekam es mit einer höllischen Angst zu tun. Wieso mussten es nur Feen sein. Ihr Gebahren verstärkte auch Nishas angst. Bedrohlich aggresiv und sie konnten mit den Gefühlen der anderen spielen. Hier räumte sie zuerst das Feld und überließ Jiit das reden. Im späteren verlauf sollte sie aber ihre Angst überwinden müssen um ihren Prinzipien treu zu bleiben. Der Grund für die Überfälle war schnell geklärt, anscheinend hatten Feen ein kollektives Bewusstsein und fühlten jeden Mord ihrer Kinder doppelt und dreifach. Jede Fee fühlte den Schmerz des Verlustes, eines Kollektivs aus hunderten einzelnen Individuen. Zudem wurden auch noch ihre Kinder grausamst von den Jammerthalern abgeschlachtet. Es war klar, dass diese es waren, da sie ja durch den Krieg mit den Imperial sehr viele Jammergeister erschaffen mussten und es war bekannt, dass man dafür das Herz einer Toten Fee oder die Fee selbst braucht. Nisha war sich in diesem Punkt nicht mehr ganz sicher. Aber sie hatte es ja mit eigenen Augen gesehen. 

Dass also die Feen wütend und voller schmerz und blanker Wut waren, war verständlich und Nisha hatte fast Mitleid mit ihnen. Aber natürlich führt Hass und Zerstörung nur zu Hass und Zerstörung. Die Bächlesruher wurden weiter wütend und wollten die Feen mit gewalt vertreiben vorallem nachdem eine Druidin die auch pazifistisch war den Feen ein halbtotes, verstümmeltes Kind zurück bringen wollte, weil sie es nicht retten konnte und dabei gefangen und schwer von den Feen verletzt wurde. Für Nisha war klar, dass war wie ein rotes Tuch was man ihnen vor die Augen gehalten hatte. Keine Ausrede für die grausame tat an Inka aber ... Schwierig. Nach dieser Tat und einem weiteren überfall wollten die Bächlesruher mit gewallt auf die Feen los gehen. Wenigstens war beim letzten überfall die Feenkönigin dabei gewesen und der Narr war wohl auch jemand der Frieden mehr wollte als gewallt. Er konnte sie zum gehen bewegen. Aber als Nisha danach die wütende Meute sah die einfach nur noch mit Gewalt agieren wollten, fasste sie sich ein Herz und bot an ein letztes Mal friedensgespräche mit den Feen führen zu wollen. Aber nur mit Personen die wie sie keine Waffe anfassen. Gewalt war keine Lösung. Die Nacht vor dem Gespräch war furchtbar aber es musste sein. Sie schrieb den Feen ein Zettel mit der aufforderung für Friedensgespräche mit Ort und Zeit. sie sollten angenommen werden.

Dazwishen passierte aber noch viel mehr. 

Jiit und Nisha fanden durch seine Frau Olena heraus das Oleg anscheinend einen neuen Ring besaß und seit dem schien er so "bessessen" von Arbeit zu sein. Es wurde also überlegt, wie man den Ring von Oleg entfernen konnte. Die Lösung war ein Schlaftrank und den Ring vom Finger ziehen. Das war gut so, hätten sie den Finger nicht von der hand bekommen, hätte man Oleg kurzfristig die Hand abgehakt. Die übermannende Überraschung kam aber noch. In dem Moment, in wlechem Nisha den Ring von Finger gezogen hat überrollte sie die blanke Gier und Boshaftigkeit des Geldes. Es bedurfte ein ordentliches Ritual um diesen Ring zu analysieren. Es kostete alle viel kraft denn das halten des Ringes war grausam. Am Ende gab Jiit den Ring seinen Ahnen da alle diese das Prinzip Geld nicht kannten, war er am besten dort aufgehoben. Aber jiit kostete es einiges an Kraft, mit dieser Emotion und Brutalität umzugehen. Danach wurden die Bächlesruher wieder normal. 

Jana befasste sich in der zwischenzeit mit einem plötzlich aufgetauchten Märchenbuch, dessen Märchen alle bescheiden endeten. Irgendwann stellte sich heraus, dass alle Märchen nach und nach real wurden. also zumindest tauchten die Personen auf die darin vorkamen. Irgenwann beschloss man den Geschichten ein besseres Ende zu geben und versuchte die Probleme der Figuren zu beheben. Nisha war stark bei einem Märchen über einen Killerhasen verwickelt der den wertvollen Ring der Familie suchte. Anscheinend war er ihm gestolen worden. Zum Glück hatte Nisha das Märchen zuvor gelesen und wusste, dass der Hase Herman hieß. Denn der Hase Hermann tauchte in der Taverne auf und bevor wieder Gewalt entstand beschloss Nisha den Hasen zu bändigen und den Ring mit ihm zu suchen. 

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