Steckbrief
Hier ist alles zu Nisha Aswana niedergeschrieben.
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Rasse |
Halb Tiefling, Halb Fee (das weiß sie aber noch nicht und das darf noch eine Zeitlang so bleiben) |
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Eltern |
Sie ist aufgewachsen als Weise und kennt ihre Eltern nicht. SL Wissen (das hat aber noch Zeit): Ihre Mutter war ein Tiefling, von dieser hat sie ihr Aussehen geerbt, ihre Feuerresistenz und ihre gutmütige und offene Art. Ihr Vater war eine Fee. Von ihm hat sie ihre magische Veranlagung und auch die Neigung zum Schabernack geerbt. Sobald sie ihren Feyanteil akzeptiert wird sie glitzernde Sommersprossen bekommen. |
| Herkunftsland |
Geboren auf Nexaria (Insel neben Veskaia, Fundort des Feuerglases), Aufgewachsen in Veskaia in einem Weisenhaus in Ashanta |
| Religion |
Die Religion von Jiit ist für sie greifbar, daher hat sie sich entschieden an diese zu glabuen |
| Beruf |
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| Spezialfähigkeiten |
Bardenmagie (noch in keinster Weise ausgeprägt) |
| Magieausprägung |
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| 3 heiligen Eigenschaften |
Schlagfertig und Charmant und Pazifistin |
| Prinzipien |
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| Ängste/Dislikes |
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| Ihr Preis | Bei ernstzunehmender Bedrohung von Jiit knickt sie ein, sie würde Gewallt nutzten, so weit für sie möglich (Beißen, Kratzen, in Brannt stecken mit Magie) |
| Merkmale |
Drachenhörner am Kopf und auf der Stirn, Drachenschweif, Dreadlocks, Bemalungen im Gesicht, Sie hat einen Akzent |
Wie alles Begann ... (kurze Zusammenfassung)
Nisha, eine als Tiefling geborene Waise, wächst im Thesari-Heim bei Taloya unter Misstrauen und harter Zucht auf, weil man in ihr Morgaths Makel vermutet. Von Schwester Alina erfährt sie nur, dass ihre Eltern auf der Durchreise bei einem Kutschenunfall starben. Ein Barde namens Elrond nimmt sie später mit: Anfangs stellt er sie als „Sonderling“ aus, doch Nisha findet ihre eigene Stimme, wird zur klugen Bühnenpartnerin und verdient erstmals eigenes Geld. Als Elrond sich die Hand bricht und schwer erkrankt, singt Nisha ein altes Kinderlied – und entdeckt, dass sie Zauber durch Gesang weben kann: Sie reinigt seine Blutvergiftung, was Elrond zugleich rettet und verstört. Nisha übt fortan Heil- und Bannlieder, während zwischen ihr und dem magieskeptischen Elrond Spannungen wachsen. In einer Taverne schützt sie den Tiefling-Schamanen Jiit (Jagouhl Ishtaroon Ishkral Tashoon) vor Hetzern, gewinnt ihn als Verbündeten und lässt Elronds Hand von ihm – schmerzhaft, aber perfekt – richten. Am Lagerfeuer erzähle Jiit von Nexaria seiner Heimat, in welcher Tieflingen ohne Vorurteilen begegnet wurden und die ganze Welt ohne Schattenseiten zu sein schien. Für Nisha war dies noch unvorstellbar. Aber dadurch wurde sie neugierig und so trennte sie sich nach dem Elrond gesundet war ca. 2 Monate später und zog mit Jiit los und schrieben endlich ihre eigene Geschichte.
Charaktergeschichte (WIP)
Nishas frühe Kindheit liegt in ihrer Erinnerung hinter einem dunklen Schleier versteckt. Das Einzige woran sie sich mit viel Mühe erinnern kann, ist ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Leider empfand sie, seit dem sie sich bewusst an ihre Vergangenheit erinnern konnte, keine solche Wäreme und Geborgenheit mehr. Denn sie wuchs in einem Weisenhaus, welches der Thesari geweiht war, in der Nähe der Stadt Amram im Ort Taloya auf. Durch ihr Äußeres wurde sie sehr streng von den Ordensschwestern und -brüdern erzogen. Da man ihr sagte, dass in ihr Morgath bereits einen Ankehr hätte und sie daher dagegen kämpfen musste, dem Chaos einher zuverfallen.
Das Einzige was sie von ihren leiblichen Eltern noch wusste, war der Bericht den ihr Schwester Alina erzählt hatte. Es schien wohl so, dass ihre Eltern auf der Druchreise gewesen waren und einen tödlichen Kutschenunfall hatten. Nach den Spuren am Unglücksort zu Folge schien es, dass ein wildes Tier die Kutsche angegriffen hatte. Die Pferde waren vor Ort tot aufgefunden worden, bedauerlicherweise ihre Eltern auch.
Sie wurde dann von örtlichen Wachen zum Weisenheim, welches der Götting Thesari geweiht war, gebracht. Dies schien wohl der Fall zu sein, da ihre Tieflingsmerkmale bereits als Kind vorhanden waren und in Ashanta ging man davon aus, dass diesen Kindern die Göttin Thesari vergeben musste, da ihre Seele durch die Göttin Morgath bereits korumpiert war.
Hier spührte Nisha deutlich die Ablehnung und die Angst der anderen Kinder, ebenso wie die der Ordensmitglieder. Sie wurde viel strenger als alle anderen Erzogen. Wenn Nisha ihre Heimmutter fragte, war die Begründung stehts "In dir wohnt Morgath oder einer ihrer Schergen Kind, du musst viel Disziplinierter sein, um nicht dem Chaos anheim zufallen." So wurde gerechtfertigt, dass sie wegen kleinen kindischen Späßen, im Gegensatz zu den anderen, oft ohne Abendessen oder mit Schlägen ins Bett ging.
Eines Tages kam ein Mann ins Heim und suchte ein Kind, welches wie er sagte "Das gewisse Etwas haben sollte." Seine Wahl viel auf Nisha. Im ersten Moment freute sie sich unglaublich, dass sie ausgesucht worden war, weil sie in den Augen des Mannes etwas Besonderes war. Später verstand sie, dass er einen Gehilfen für seine musikalischen Auftritte als Barde in den Tavernen benötigte, der Aufmerksamkeit erregte und auf die Menge anziehend wirkte. Egal in welcher Form. Sie wurde als Sonderling angepriesen und war der Publikumsmagnet. Allerdings hatte die Zeit mit Elrond etwas Gutes. Er war freundlich zu ihr. Ebenso erzählte er gern Geschichten von wunderlichen Abenteuern, welche er auch in seinen Liedern besang und ab und an zeigte er ihr wie man auf der Laute spielte. Somit akzeptiere sie, dass er sie vor dem Publikum lächerlich machte. Es war immer noch deutlich besser als im Heim zu sein.
So verging die Zeit und Nisha wuchs heran. Mit den Jahren baute sie eigenständig das Programm ihres Herren um. Und verwandelte sich zur frechen aber Charmanten Gehilfin, die man nicht mehr nur wegen ihres eindeutig korumpirten Aussehens argwöhnisch beäugte, sondern der Auftritt der beiden einfach gern anzusehen war. Elrond war am Anfang nicht sehr begeistert, das sie ihn gern auf der Bühne schelmisch bloßstellte, allerdings als er verstand, wie viel mehr Geld er dadurch einnahm, war es für ihn wieder völlig in Ordnung. Und so mauserte sich Nisha. Sie wurde selbstbewusst und erkannte das "Schweigen nicht Gold war".
Als sie auf ein anderes Barden Duo trafen und der Gehilfe ihr erzählte, dass der Barde und er das Geld aufteilten, welches sie verdienten, nörgelte Nisha jeden Tag an Elrond hin, dass sie auch ihren Anteil haben wollte. Irgendwann gab er nach. Dieses Geld wollte sie sparen um sich irgendwann eine Laute zu kaufen. Bis dahin übte sie fleißig an ihrer Stimme. Zumindest hier konnte sie beginnen ihren Meister einzuholen. Es war klar, das ihr Meister kein Interesse hatte, seinen Part zu teilen. Daher übte Nisha für sich allein. Elrondt verstand daher nicht warum sie ihr mühsam gespartes Geld für eine Laute ausgeben wollte. Sie ignorierte seine Sticheleien und erklärte, dass er irgendwann verdammt froh sein würde, dass sie versuchte die Musik auch zu ihrem Eigen zu machen.
Dieses Andeutung, sollte bald Realität werden, denn Elrond brach sich die linke Hand als ihr Lysarion Bulle vor Angst bockte. Da er ohne diese nicht Laute spielen konnte, bezahlte er sehr viel an den ansässigen Heiler, damit dieser seine Hand wieder so richten würde, dass er nicht Almosen annehmen müsste. Jedoch würde der Heilungsprozess sehr viel Zeit in Anspruch nehmend und somit war klar, sie würden jetzt für eine lange Zeit nichts verdienen können. Ebenso war das Ersparte fast aufgebraucht. Also ergriff Nisha eines Abends, nachdem sich Elrond grummelnd in sein Zelt verzogen hatte die Chance und ging allein in die Taverne und versuchte ihr Glück. Die Personen kannten sie bereits, durch die Auftritte in den vergangenen Monaten. Sie hatten dort schon einmal gespielt. Daher waren sie neugierig warum die Assistentin nun allein dort war.
Nisha war unglaublich nervös und brauchte ein, zwei Met bis sie genügend Mut hatte, sich allein auf die Bühne zu stellen und zu singen. Da ohne Instrumentaler Begleitung viele Lieder nicht so Stimmungsvoll waren, versuchte sie das Publikum zum mitklatschen zu bewegen. Ebenso bot sich ein Spielmann an sie zu begleiten. Sie musste natürlich mit diesem dann ihren Lohn teilen, aber es reichte alle Mal, dass sie für ihren Meister und sich diese Woche Essen kaufen konnte. Dieses Erlebnis hatte ihr große Freude bereitet. In diesem Moment hatte sie das erste Mal die Möglichkeit gehabt, für sich selbst zu sorgen und war sich selbst ihr Meister.
Als sie am nächsten Morgen Elrond ihren Erfolg zeigte, in dem sie ihm den Beutel Kupfer vor die Füße legte, begegnete er ihr mit gemischten Gefühlen. Einerseits war er glücklich, dass sie nicht hungern mussten, andererseits wusste er aber, dass Nisha so weit war ihre eigenen Wege gehen zu können. Daher vermutete er, dass sie ihn bald verlassen würde. Er war tagelang griesgrämig, was ihr gehörig die Laune verdarb. Da er sie über seine Ängste nicht aufklärte, wurde sie wütend auf ihn. Sie kümmerte sich mit Erfolg um ihn und er war genervt. Irgendwann stellte sie ihn zur Rede. Er versuchte ihr mehrfach auszuweichen, irgendwann gab er es aber kleinlaut zu.
Es brauchte einen Moment bis die Wut in ihr verraucht war und sie verstand was er ihr sagen wollte. Er hatte wirklich Angst sie zu verlieren. Aber hatte er damit nicht auch Recht. Sie hatte schon immer davon geträumt ihre eigenen Entscheidungen treffen zu können und von niemanden abhängig zu sein. Er war ihr über die Zeit natürlich lieb und teuer geworden aber für immer wollte sie nicht bei ihm bleiben. Fürs Erste tröstete sie ihn damit, dass sie ihn jetzt in seiner Lage niemals verlassen würde.
So vergingen die Tage. Nisha sang in einigen Dorftavernen oder trug einige philosophische Texte vor, die sie sich ausdachte und verdienen damit Geld, mit welchem sie versuchte so Elrond und sich selbst mit genügend Nahrung und Heilenden Kräutern zu versorgen. Eines Abends ging es ihm deutlich schlechter. Als Nisha sich die Hand näher ansah erkannte sie, dass eine rote Linie sich unter seiner Hautabzeichnete welche den Arm entlang hochgewandert war. Er schien auch Fiebrig zu sein und es ging ihm gar nicht gut. Sie holte sofort einen Heiler. Vorsichtig erklärte er, dass sein Blut anscheinend brannte und er nicht die Mittel hatte ihn zu versorgen. Er könnte ihm nur etwas gegen die innere Hitze geben. Aber alles andere müsste er selbst Schaffen. Er betonte, wenn die Linie das Herz erreichte würde er sterben. Geschockt über diese Tatsache brach Nisha in Tränen aus.
Sie konnte ihren Meister und Freund nicht verlieren, nicht nach alledem was die beiden bereits überstanden hatten. Elrond fieberte immer mehr und die Linie wanderte. Als er begann Hirngespinste zu sehen, wusste sie sich nicht anders mehr zu helfen, als dass sie ihm ein altes Kinderlied vorsang, in der Hoffnung es würde ihn stärken um den Kampf gegen das Feuer zu gewinnen. Es war ein Lied, welches Schwester Alina ihr vorgesungen hatte, als sie krank war und nicht schlafen konnte.
Immer wieder sang sie es im gleichen Rythmus, es wurde mehr zu einem Gebet an die Götter als ein Lied. Nach einiger Zeit in Trance geschah das Unglaubliche. Erst erkannte sie nichts, allerdings spürte sie ein Prickeln das ihren Körper durchzog. Dieses Prickeln staute sich auf zu einer gewaltigen Welle die je intensivere und inbrünstiger sie das Kinderlied sang sich aufbaute und als kein Platz mehr in ihr war brach die Flut aus ihr heraus. Sie spürte, dass das unsichtbare Wasser über Elrond hinüberschwabbte. Nach und nach konnte sie verwirrt beobachten wie sich die Linie zurück zog und sein Blick klarer wurde. Beinahe hätte sie das singen aufgehört. Aber sie konzentrierte sich erneut, ihr war noch nicht ganz klar wie es zusammenhing aber es war ihr klar dass es einen Zusammenhang gab. Also sang sie bis sie keine Linie mehr sah und er einen völlig klaren Blick hatte.
Nisha war nicht klar, was gerade geschehen war, allerdings schien es, dass Elrond verstanden hatte. Es brauchte einen Moment bis er sich gesammelt hatte. Es schien ihm auch wieder gänzlich gut zu gehen. Es war keine Spur des Leids mehr zu sehen. Verwirrt sah ihn Nisha an. Sie war glücklich aber konnte sich keinen Reim daraus machen, was soeben geschen war.
"Seit wann kannst du das?" Sie verstand nicht was er von ihr wollte. "Das du Zauberweben kannst?" Er hatte schon beinahe einen scharfen Unterton, welchen Nisha noch weniger deuten konnte. "Seit gerade eben. Ich weiß selbst nicht wie ich das gemacht habe." Es sah aus als würde Elrond in seinem Geist einige Fragmente an Erinnerungen zusammensetzen und es schien fast so, dass sie ihm nicht gefielen. "Lüg mich ja nicht an." Die Panik über seinen Gesundheitszustand verpuffte durch seine verärgernde Art immer mehr und Nisha wurde sauer. Er stellte sie tatsächlich in Frage, obwohl sie ihm gerade das Leben gerettet hatte. "Möchtest du mir etwa unterstellen, dass ich dich absichtlich hätte Leiden lassen. Absichtlich gehungert habe, weil du kein Geld heranschaffen konntest? Absichtlich Tag und Nacht gern allein in die ganzen Tavernen gegangen bin, wobei mir sonst noch etwas hätte passieren können, weil ich allein war? Ich schaffe bei weitem nicht das Einkommen heran was wir gemeinsam erwirtschaften. Und glaubst du dass ich das letzte Geld gern dafür ausgegeben habe, den Heiler für dich zu hohlen der mir verkündet hat, dass du vermutlich stirbst? Glaubst du wirklich nach all den Jahren ich wäre so durchtrieben?" Mit jeder Frage wurde ihr Tonfall härter und schärfer und Elrond erkannte wie sehr er sie nun verletzt hatte. "Verzeih. Du hast ja recht, es hat mich nur sehr überrascht und du weißt doch wie ich zu Magiern stehe. Dass du nun eine bist hat meine Zweifel sofort geschürt." Nisha nickte um zu zeigen, dass sie mit seiner Entschuldigung einverstanden war. Danach sickerte ganz langsam durch ihr Bewusstsein was ihr Meister gerade gesagt hatte. Eine Magierin. Sie sollte eine Magierin sein? Fassungslos starrte sie ihren Meister an. Danach stellte sie ihm einige Fragen zu diesen Thema aber er gab ihr keine vernünftigen Antworten dazu. Vor einigen Jahren hatte er schlechte Erfahrungen mit Magiern gemacht und seitdem hielt er nicht viel auf diese Personengruppe. Daher befand er sich auch ab diesem Zeitpunkt in einem gewissen Zwiespalt zu Nisha. Hinzukam, dass sie versuchte herauszufinden, was sie konnte und wie sie ihre Fähigkeiten heraufbeschwören konnte. Dies behagte ihm gar nicht und führte zu einer gewissen Distanz zwischen ihnen.
Es stellte sich heraus, dass sie ihre Fähigkeit nur einsetzten konnte, indem sie Lieder sang die ihre Intension des Zaubers unterstütze. Mit Müh und Not erarbeitete sie zwei kleine Zaubersprüche. Einmal war es ein Heilzauber und ein Bannzauber. Dies erschien ihr am Sinnvollsten. Leider war der Heilzauber nicht starkgenug um die falsch zusammengewachsenen Knochen der Hand ihres Meisters zu heilen. Anscheinend hatte der Heiler gut aber nicht so gut gearbeitet, sodass nun Elrond deutliche Probleme hatte, seine Laute zu spielen. Als klar wurde, dass sie in dieser Form nicht mehr auftreten konnte, brach für Nisha eine Welt zusammen. Seit dem sie nun selbst für sich sorgen konnte und es auch wollte, hatte sie nach und nach beschlossen, ihren Meister zu verlassen, wenn er genesen wäre. Aber so konnte sie ihn nicht zurück lassen. Er würde völlig verarmen mit dieser Hand.
Eines Abends zog sie sich völlig niedergeschlagen in eine Taverne zurück um ihren Frust, darüber immer wieder ihrer Freiheit beraubt zu werden, mit einem guten Met hinunter zu spülen. Sie saß allein an der Theke und starrte in ihr Glas, als plötzlich neben ihr eine eigenwillige Gestalt auftauchte. Ein eigentlich sehr hübscher Tiefling saß neben ihr. Was für Veskaia allerdings eine Seltenheit war. Da Tieflinge in grauer Vorzeit immer auf die Dracheninsel hin verbannt wurden. Das Nächste was sie stutzig machte, war die Kleidung in die er gehüllt war. Sie sah aus wie von einem Druiden oder so etwas in der Art. Er hatte Federn im Haar und einen großen Wanderstab, der mit Knochen und allerlei Sigillen verziert war. Ebenso hatte er auch mehr eine Robe, als eine normale Kleidung, an. Er bestellte wie sie ein Met, sprach allerdings nicht viel. Als sie ihn eine Weile aus dem Augenwinkel beobachtet hatte, wendete sie sich wieder ihrem Met zu. Nach einer Weile kam es zu einer hitzigen Diskussion neben ihr. Erst hatte sie es nicht bemerkt bis der Wirt den Tiefling sehr laut angeschrien und beleidigt hatte.
"Entweder du bezahlst dein Getränk jetzt oder ich werde dir zeigen was man mit Margothpaktierern macht, die ihr Getränk nicht bezahlen, können macht!" während er dies sagte rieb er seine Faust, um zu verdeutlichen, was ihm blühte. Verzweifelt versuchte der junge Tiefling zu erklären, dass es bei ihm nicht üblich war, dass er bezahlen musste, wenn er zuvor jemanden geholfen hatte. Da er in seinem Dorf der Schamane war. Das war dem Wirt natürlich gänzlich egal und als der Tiefling die Person bat, welcher er geholfen hatte, sein Getränk zu bezahlen, sozusagen als Entlohnung, schüttelte diese nur den Kopf und tat so, als würde dieser den Tiefling nicht kennen. Es war offensichtlich dass der Mann log. Er wollte nur für das Met nicht aufkommen. Hinzukam, dass sie ihn permanent beleidigten, wegen seiner Abstammung.
Irgendwann wurde Nisha wütend. Es war schlicht und ergreifend dumm von ihm gewesen zu glauben, dass hier die selben Sitten galten wie in seinem Dorf, aber man konnte hier auch Anders herangehen zudem, und dieser Punkt machte sie noch viel mehr wütender, es war deutlich ersichtlich, dass sie ihn wegen seiner Abstammung so triezten. Immer wieder versuchte er den Mann dazu zu bekommen, dass er die Wahrheit sagte und erzählte die Geschichte, dass er seine Verletzung geheilt hatte. Aber dieser blieb stehts dabei, dass er ihn nicht kannte. Da hatte Nisha eine Idee, es düngte ihr eh, diesen Hurensöhnen eine Abreibung für ihre Frechheiten gegen Tieflinge zu verpassen und es schien so, dass der andere Tiefling wohl ein besserer Heiler war als sie. Demnach könnte er ihr vielleicht helfen mit der Hand ihres Meisters und somit sie mehr oder minder befreien. Er schien eh sehr bereitwillig jemanden zu helfen.
Also straffte sie ihre Schultern schnappte sich den Barhocker stellte sich unauffällig hinter den Lügner und rief: "So geht man also mit Personen um die einem aus reiner Freundlichkeit helfen? Ihr seit ein elender Lügner und noch dazu ein Feigling." Dann holte sie mit dem Hocker aus und schlug ihm diesen in den Rücken. Da sie den Moment der Überraschung nutze, hatte keiner Verstanden wer sie war und woher sie kam. Genauso wenig was sie vorgehabt hatte. Als der Mann am Boden lag, wendete sie sich kurzerhand dem Wirt zu. "Ich habe euch viele Nächte beschert, in welchen ihr mehr als den doppelten Umsatz hattet, durch meine Lieder. Ihr schuldet mir was. Demnach werdet ihr uns jetzt gehen lassen und ihr braucht keine Sorge haben, dass wir je wieder kommen, zu einem solchen Rassisten wie ihr es seit kommen ich nie wieder und der junge Herr hier bestimmt auch nicht. Zu einem solchen undankbaren Pack!" Beide Männer sahen sie mehr oder minder fassungslos an und verharrten noch vom Schock gefesselt. Die Chance nutzte sie und schnappte sich den Tiefling und ging schnellen Schrittes aus der Taverne. Nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen hatten, rannten sie in den Wald, es würde nicht lange dauern, bis der Wirt ihnen nachsetzte, der Andere wäre erst einmal außer Gefecht gesetzt.
Sie hatte sich auch nicht geirrt, wenige Augenblicke nach dem sie den Walt betraten hatten, hörten sie die Stimmen einiger Männer, welche ihnen nachsetzten, allerdings gab es in dieser Taverne nur Menschen und somit sahen diese deutlich schlechter in der Nacht als ihr Begleiter und sie. Nachdem sie sicher war, dass sie ihre Verfolger abgehängt hatten. Blieb sie schwer atmend stehen. "Guten Abend, mein Name ist Nisha Aswana, mit wem habe ich das Vergnügen?" Verwundert und deutlich weniger aus der Puste sah sie ihr Gegenüber an. "Freut mich, ich bin Jiit. Danke für deine Hilfe." zögerlich machte er eine kleine Pause. "Warum hast du mir geholfen?" - "Gute Frage, Erstens: ..." Es brauchte etwas bis sie wieder so weit zu Atem gekommen war, bis sie in ganzen Sätzen sprechen konnte. " ... weil ich es nicht leiden kann, wenn man nur wegen seiner Abstammung und nicht wegen seiner Tat verachtet wird und Zweitens, ich glaube du kannst mir helfen." Er nickte, dass er Verstanden hatte. "Na gut, dann wären wir sozusagen quit." - "Genau. Kannst du falsch zusammen gewachsene Knochen einer Hand wieder richten?" - "Das sollte kein Problem sein. Ich würde es mir gern aber zuvor ansehen." - "Selbstverständlich." Sie winkte ihm zu, dass er ihr folgen sollte und ging mit ihm zu ihrem Lager.
Elrond war nicht sonderlich begeistert, als sie ihm erklärte einen Magier gefunden zu haben, der seine Hand richten konnte. Er weigerte sich wie ein kleines Kind und erst als Nisha die Nerven verlor und meinte, dass sie nicht ewig ans einer Seite sein würde um ihn durchzufüttern und das seine einzige Chance wäre, wieder seine Laute spielen zu können gab er missmutig nach. Jiit betonte, dass er keine Angst haben bräuchte, die Prozedur wäre zwar schmerzhaft aber danach hätte er es überstanden und eine Hand wie neu geboren. Es begann eine kleine Diskussion wie schmerzhaft es wäre, aber nach einem scharfen Blick von Nisha und der Mahnung, dass sie viel für ihn "gezahlt" hätte. Wurde ihr Meister still. Es war eine äußerst schmerzhafte Prozedur. Jiit erzählte, dass es sich anfühlte wie als würde er das Fleisch von deiner Hand entfernen die einzelnen Knochen herausnehmen um sie dann neu anzuordnen und alles wieder passend an seinen ursprünglichen Platz zu setzen. Das hatte sie ihrem Meister nun auch nicht gewünscht aber sie gab ihm reichlich Alkohl, damit er es überstand. Er fluchte danach wie ein Rohrspatz aber als er seine Laute in die Hand nahm um zu sehen, ob er sie wieder spielen konnte, ertönten wundervolle Melodien und seine Finger glitten fließend über die Seiten. Die Hand war wieder heil und vollständig hergestellt. Grieskrämig gab er dies auch zu.
Nisha lud Jiit ein für diese Nacht gern ihr Gast zu sein. Da er schwer zur Taverne zurückkehren konnte. Auch Elrond gestand sie die kleine Geschichte damit er wusste, dass er sich in dieser Taverne nicht mehr blicken lassen durfte. Zu ihrer Überraschung war er nicht wütend sondern musste über ihren Aktion herzlich lachen. "Dieser Wirt war eh ein furchtbarer Geizkragen. Er hatte es nicht anders verdient und der zweite Mann, der dich verleugnet hat, ebenso wenig. Ich wusste gar nicht, dass du so wehrhaft bist." Nishas Schweif zuckte kurz erfreut. "Nun man sollte mich nicht mit den falschen Dingen reizen." Elrond grinste. So erzählte Jiit ihnen seine Geschichten und sie ihre. Nisha fand den hübschen Tiefling äußerst charmant und lauschte gern seinen Erzählungen. Auf die Frage was er nun vor hatte, gab Jiit zu, dass er sich hierüber noch keine Gedanken gemacht hatte, da er eigentlich sich erhofft hatte, etwas in diesem Ort zu bleiben, aber dieser ihm nun äußerst unsympathisch geworden war.
Der Tiefling stellte sich am Lagerfeuer auch noch einmal Elrond in aller Form vor. Hier zeigte sich, das sein ganzer Name Jagouhl Ishtaroon Ishkral Tashoon war, da sich die meisten den ganzen Namen nicht merken konnten, hatte eine liebe Freundin ihm den Spitznamen Jiít gegeben. Dieser viel den meisten leichter sich zu merken. Er erzählte ihnen, dass er ein Schamane seines Landes, er nannte es Nexaria, war und der große Geist ihn hier her entsandt hatte. Er deutete auf Elrond und bekundete, dass er ihn wohl zu ihm geführt hatte. Nisha war die Art und Weiße der Formulierungen über einen Glauben gewohnt, da sie bei Ordensschwestern und -brüder gelebt hatte, aber Elrond hatte immer schon Probleme mit Geislichen gehabt. Daher sah sie ihm an, dass er innerlich nicht an die besagte vermeitlichen schicksaalshaften Zusammenführung glaubte. Allerdings wollte er nicht unhöflichsein und schwieg. Nisha hörte Jiíts Geschichten aufmerksam zu, als er von Nexaria berichtete. Als er dann plötzlich begann in voller Hingabe über die sanften Hügelketten Solateras zu sprechen und von den heißen Thermalquellen, fühlte Nisha´s Herz sich schwer an. Als wäre es von einer Wehmut und Sehnsucht gepackt. Sie konnte das Gefühl nicht einordnen und verdrängte es an diesem Abend.
In der Nacht wurde sie aber von eigenwilligen Träumen besucht.
- Ereignis wodurch Nisha pazifistische Eigenschaften erhielt.
- Untersuchung ob sie auf Nexaria leben kann
- Kind Nexarias
- Nexaria
- Binderitual mit Jiit